Potenzmittel für den Mann

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Viagra Pillen

Eine Erektionsstörung ist nicht das Ende der Liebe

Plötzlich erwischt es einen selbst. Wovon Mann immer nur auf Nachrichtenseiten liest, die er dann schnell wegklickt, hat ihn nun selbst ereilt. Doch verzagen gilt nicht. Eine Erektionsstörung kann in der Mehrzahl unkompliziert medikamentös behandelt werden.

Potenzprobleme sind weiter verbreitet als man denkt. Die Ursachen für eine Erektionsstörung können Bewegungsmangel, schlechte Ernährung, Rauchen, Unfälle und andere Gründe sein. Zunehmendes Alter ist ebenfalls ein Faktor. Auch psychische Ursachen können hauptsächlich bei jüngeren Männern die Störung hervorrufen. Abhilfe verschafft meist ein Gang zum Urologen.

Viagra und andere Potenzmittel

Eine Erektionsstörung ist den meisten Fällen organisch bedingt. Auslöser sind meist Durchblutungsstörungen, Schädigungen des Nervensystems, hormonelle Probleme oder Schädigungen am Schwellkörper. Die Gründe dafür können unterschiedlichster Natur sein. Psychische Ursachen sind verhältnismäßig selten. Bleibt die organische Störung aber unbehandelt, kann sich daraus eine psychische Blockade entwickeln. Versagensängste, erhöhter Druck, das Gefühl der ungenügenden Männlichkeit machen sich dann breit. Des Weiteren kann eine erektile Dysfunktion auch der Indikator für ein anderes, noch nicht offensichtliches, Leiden sein. Sich schnell ein billiges Potenzmittel irgendwoher besorgen, ist nicht empfehlenswert. Ein Besuch beim Urologen ist der bessere Weg.

In den meisten Fällen kann Betroffenen einfach mit einem Viagra-Rezept geholfen werden. Viagra basiert auf dem Wirkstoff Sildenafil. Dieser entspannt und erweitert die Blutgefäße, so dass mehr Blut in den Penis fließen kann. Die logische Folge ist eine bessere Erektion. Voraussetzung ist, dass der Mann überhaupt erregt ist. Die Tablette wird ca. 30 – 60min vorher eingenommen, und ihre Wirkung hält 4-6h vor.

Es gibt Potenzmittel, die auf unterschiedlichen Wirkstoffen basieren. Sildenafil, Vardenafil, Avanafil und Tadalafil sind alle PDE-5-Hemmer, die eine vergleichbare Wirkung erzielen.

Wie bei allen Medikamenten kann es zu Nebenwirkungen kommen. Die seltenen Fälle äußern sich zumeist mit Kopfschmerzen oder einer verstopften Nase. Auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten können auftreten. Dies abzuklären, ist Aufgabe des behandelnden Arztes.

Sicher und erschwinglich

Eine Erektionsstörung ist kein Grund, sich zu schämen. Viagra und andere Potenzmittel verschreiben Urologen unbürokratisch. Männer sollten sich außerdem untersuchen lassen, um andere Krankheiten auszuschließen. Übrigens ist im Juni 2013 das Patent für Sildenafil abgelaufen. Das bedeutet, dass zahlreiche Generika auf den Markt gekommen sind – zu einem viel geringeren Preis.